Pflegebedürftigkeit – ein Thema das nicht nur „alte Leute“ betrifft!

2,3 Mio. Bürger unseres Landes sind pfegebedürftig und erhalten Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Etwa ein Zehntel davon haben das 60. Lebensjahr noch nichtvollendet. Pflege betrifft also alle Altersgruppen.

Weniger als die Hälfte aller Pflegepatienten wird privat z. B. von Angehörigen gepflegt. Der Großteil greift auf die professionelle Hilfe von Pflegediensten bzw. –heimen zurück. Ein knappes Drittel aller Patienten werden hierbei vollstationär in einem Heim versorgt. Hiervon befindet sich der größte Teil der Betroffenen in Pflegestufe II. Ein solcher Heimbewohner erhält aus der gesetzlichen Pflegeversicherung derzeit gerade einmal 1.279 Euro im Monat. Dem stehen monatliche Kosten von durchschnittlich 3.200 Euro im Monat gegenüber. Stattliche 1.921 Euro müssten hiernach selbst aufgebracht werden. Aber wo soll dieses Geld herkommen?

Noch problematischer wird es bei Ehepaaren, die sich in den eigenen Wänden gegenseitig pflegen. Dort reicht die Rente in den seltensten Fällen, um Hilfsmittel und unterstützendes Pflegepersonal bezahlen zu können. Die Geldleistung der gesetzlichen Pflegeversicherung fällt für die heimische Pflege nämlich geringer als bei der Heimpflege aus.

Nach der Absicherung der Arbeitskraft und dem Sparen fürs Alter, stellt die Vorsorge für den Pflegefall die wichtigste Aufgabe dar – schon aus Verantwortung gegenüber seinen Angehörigen. Diese werden sonst ggf. für Ihre Pflegekosten aufkommen müssen, wenn ein Unterhaltsanspruch begründet werden kann. Dann können unter Umständen auch Schenkungen, wie beispielsweise ein übertragenes Haus, rückgängig gemacht werden. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie sich oder Ihre Eltern gegen die Kosten des Pflegefalls absichern können. Jeder Lösungsweg bietet andere Vorteile. Gemeinsam ist allen: je jünger man eine Lösung umsetzt, desto preiswerter ist sie auch.

Gerne zeigen wir Ihnen konkret auf, was Pflege in der Nähe Ihres Wohnorts kostet und wie Sie Vorsorge treffen können.

Lösungswege für die Pflege
Pflegerentenversicherung
+ individuelle Absicherung wählbar (Höhe, Stufe)
+ Leistung ist nicht zweckgebunden
+ stabiler Beitrag
+ Beteiligung an Überschüssen (z. B. Pflegebonus)
+ teilweise Möglichkeiten der Beitragsrückerstattung (abhängig vom gewählten Tarif)
– kostenintensivste Lösung

Pflegetagegeldversicherung
+ individuelle Absicherung wählbar (Höhe, Stufe)
+ Leistung ist nicht zweckgebunden
+ relativ niedriger Beitrag
– Beitrag kann angepasst werden

Pflegekostenversicherung
+ preiswerter Beitrag
+ fester Erstattungssatz anfallender Kosten
– Beitrag kann angepasst werden

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