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05/2016 Baufinanzierung: Wie lange bleiben die Zinsen noch im Keller?

Baufinanzierung: Wie lange bleiben die Zinsen noch im Keller?

Seit gut 2 Monaten sind die Konditionen für zehnjährige Immobilienkredite nahezu unverändert.
Die Zinspolitik des billigen Geldes führt unter anderem zu einer anhaltend hohen Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen und damit zu günstigen Zinsen.

Doch wie lange wird dieser Zustand noch anhalten?

So sehr Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Sparern mit seiner Politik des ultrabilligen Geldes das Leben schwer macht, so sehr profitieren in Deutschland Menschen mit Finanzierungsbedarf. Nachdem die EZB am 10. März in einer weiteren historischen Leitzinssenkung diesen auf 0,0 Prozent gesenkt hatte, verdeutlichte die EZB bei ihrer letzten Sitzung am 21. April weiterhin ihre Entschlossenheit, Konjunktur und damit Inflation anzuheizen, indem sie die Märkte mit Geld flutet. Denn: Die bisherigen Maßnahmen haben zwar bis heute eine deutliche Rezession abwenden können. Ihr Ziel einer Inflation von knapp unter 2 Prozent hat die EZB jedoch deutlich verfehlt. Dies zeigen diverse Daten.

Das raten wir unseren Kunden

Unsere Kunden müssen vorerst keine nachhaltige Trendwende hin zu teuren Zinsen befürchten. Ob es sich um den Kauf einer Immobilie handelt oder um eine Anschlussfinanzierung: Wir empfehlen weiterhin und unverändert, die günstigen Finanzierungsbedingungen für einen schnellen Schuldenabbau durch hohe Tilgungsraten zu nutzen. Darüber hinaus stimmen wir die Finanzierung genau auf die Bedürfnisse ab – durch individuelle Tilgungen und Zinsbindungen. Die Zeit dafür bleibt. Es gibt keinen Grund, sich unter Druck setzen zu lassen. Die Zinsen für zehnjährige Darlehen liegen zum Teil unter 1,5 Prozent und selbst wenn sie auf 2 Prozent steigen sollten, wäre ein Baudarlehen im historischen Kontext betrachtet geradezu preiswert.

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